Eingebettet in die umgebende Landschaft, die wiederum Tei des Biosphärenreservates Südost-Rügen ist, bietet der Putbusser Park, zwischen mit Laubbäumen besetzten Hügeln, weiten Rasenflächen und einem weitverzweigten Wegenetz, natürliche Sichtschneisen bis weit auf den Rügischen Bodden.
Die verschiedenen Parkeingänge vermitteln ganz unterschiedliche Eindrücke von einer erlebnisreichen Parkgestaltung. Nicht nur unter einheimischen, sondern unter Bäumen aller Erdteile kann man spazieren.
Im Frühjahr unterstreicht eine verschwenderische Blütenpracht auf den Wiesen die einzigartigen Baumkonstellationen. Ein Besuch im Putbusser Park verspricht Erholung, Entspannung, Bildung und Anregung.
Nehmen Sie sich die Worte Albert Schweitzers zu Herzen:
Suchte Stunden des Sammlung, damit Eure Seele zu Euch sprechen kann.
und kommen Sie in den Park.
Putbus besitzt neben dem 75 Hektar großen Landschaftspark ein 8 Hektar großes Wildgehege mit Rot- und Dammwild.
Der um 1725 angelegte Barockgarten wurde zwischen 1804 und 1833 in einen großen Landschaftsgarten im englischen Stil umgewandelt. Um 1870 wurde dieser nochmals nach Süden und Osten erweitert.
Das Wildgehege wurde um 1815 geschaffen und im Jahre 1833 umgestaltet.
Der Park hat eine Vielzahl dendrologischer Besonderheiten zu bieten, welche bis zu 40 Jahre in der Orangerie an unsere klimatischen Verhältnisse angepaßt wurden. Im Rosengarten findet man unter anderem den Urwelt-Mammutbaum und den Ginkobaum.
Im Park befindliche Gebäude und Denkmale:
Pfarrkirche
1844 - 46 nach Plänen von Stüler und Steinmeyer als Kursalon erbaut, 1891 - 92 Umbau zur Kirche
Orangerie
1816 - 18 errichtet und 1853 umgestaltet; bis 1945 Unterbringung fremdländischer Gehölze zur Anpassung an unsere klimatischen Verhältnisse. Vor der Orangerie befindet sich der sterbende Gallier.
Heute dient die Orangerie als Ausstellungszentrum.
Denkmal für Fürst Wilhelm Malte I.
Fürstin Louise gab es bei dem Bildhauer Friedrich Drake in Auftrag, feierliche Enthüllung 1859.
Rosencafé
1828/ 29 nach Plänen von Steinmeyer erbaut uns als Villa Löwenstein bekannt; Wohnhaus für den Gärtner des Fürsten.
Affenhaus
Das Gebäude wurde 1846 erbaut, in ihm befindet sich heute das Rügener Puppen- und Spielzeugmuseum.
Vogelhaus
1836/ 37 erbaut; heute nur noch Ruine
Marstall
1821 - 24 als Reit- und Pferdestall errichtet. Heute wird der Marstall für kulturelle Zwecke genutzt.
Pergola
Reste einer ursprünglichen größeren Terrassenanlage, die zum Schloss gehörte.
Kriegerdenkmal
Wurde zum Gedenken an die Gefallenen des Deutsch/ Französischen Krieges (1870/1871) errichtet.
Rendantenhaus
1815. Es dient zunächst als Backhaus, ehe es zum Forsthaus umfunktioniert wurde.
Führungen durch den Park
für Einzelpersonen, ohne Voranmeldung
ab 17. Mai bis 29. September 2002 jeden
Freitag, Samstag, Sonntag 11.00 Uhr
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Treffpunkt: Kastanienallee gegenüber dem Circus
Preise: 2,10 EUR pro Person
Kinder in Begleitung der Eltern bis vollendetem 14. Lebensjahr frei
für Gruppen, mit Voranmeldung in dem:
Tourismus- und Gewerbeverein Putbus e.V. * August-Bebel-Str. 1
Telefon 038301/ 6 05 13
Telefax 038301/ 6 13 95
Ganzjährig
Treffpunkt und Uhrzeit nach Vereinbarung
Dauer: ca. 2 Stunden
Preise: bis 20 Personen 46,00 EUR
ab 21 Personen 77,00 EUR
Stadt- und Parkführung
für Einzelpersonen, ohne Voranmeldung
ab 21. Mai bis 22. Oktober 2002 jeden
Dienstag ab 10.30 Uhr
Dauer: ca. 3 Stunden
Treffpunkt: Bahnhofsvorplatz Putbus
Preise: 2,60 EUR pro Person
Kinder in Begleitung der Eltern bis vollendetem 14. Lebensjahr frei |