Der Rasende Roland führt seinen fahrplanmäßigen Betrieb im schönsten Teil der Insel Rügen - dem Mönchgut - zur Freude aller Touristen, Eisenbahnfans und auch der einheimischen Bevölkerung durch.
Am 22. Juli 1895 fuhr der erste Zug, mit einer Spurbreite von 750 mm, in Putbus los. Die erste Strecke endete in Binz und 1899 schließlich in Göhren. Der heutige Name der Schmalspurbahn "Rasender Roland" stammt aus dem Volksmund. Die jetzige Strecke von Putbus bis Göhren beträgt 24,4 km, im Gegensatz dazu hatte das damalige Bahnnetz eine Länge von 96,8 km. Von 1901 bis 1916 fuhren gewisse "Theaterzüge" von Binz nach Putbus. Sie brachten die Gäste von den Badeorten zum Theater und wieder zurück.

Zu diesen Fahrten wurden sogar Speisewagen angehängt, somit war Rügens Rasender Roland die einzige Schmalspurbahn in Deutschland, in der während der Fahrt warmes Essen serviert wurde.
Die seit Anfang 1996 unter privater Regie betriebene Bahn wird immer mehr zu einem Anziehungspunkt für alle Besucher Rügens.
Der Dampfzugbetrieb pur mit historischen Fahrzeugen aus der Zeit der Jahrhundertwende ermöglicht ein Erlebnis, das in Europa immer seltener möglich sein wird. |
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