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[Sehenswertes]
Insel Hiddensee
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Blaue Scheune
18565 Vitte
Vor rund einem halben Jahrhundert kamen zwei Malerinnen der Insel auf die Idee, das Haus blau anzustreichen. So kann man das von Blumen umgebene und reetgedeckte Haus heute noch sehen. -
Gerhart-Hauptmann-Gedächtnisstätte - Haus "Seedorn"
18565 Kloster
Der Name Gerhart Hauptmann ist seit über 100 Jahren mit der Insel Hiddensee verbunden. Er verlor sein Herz an die Insel bei seinem ersten Besuch 1885. Im Jahre 1930 kaufte er sich das Haus "Seedorn", an welchem er Anbauten vornahm z.B. das großzügige Arbeitszimmer, in dem auch die Bibliothek Platz fand. Von 1931 bis 1943 verbrachte Hauptmann hier bei der Arbeit an seinen Werken die Sommermonate. 10 Jahre nach seinem Tode, am 06. Juni 1946, wurde das Haus "Seedorn" als Gerhart- Hauptmann- Gedenkstätte der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Räume sind weitgehend im Originalzustand erhalten und können besichtigt werden. Die Gedenkstätte wird außerdem für Lesungen und Sonderausstellungen genutzt.Öffnungszeiten:
Mai bis Oktober: 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr
Jahreswechsel, Ostern: 11.00 bis 16.00 Uhr
November, März, April: Montag bis Samstag 11.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Dezember, Januar, Februar: nach Voranmeldung -
Heimatmuseum
1856 Kloster
Herausragendes Exponat des Museums ist eine Nachbildung des berühmten "Hiddenseer Goldschmucks". Weitere Teile der Ausstellung informieren in interessanter Form über die Geschichte und Lebensumstände der Menschen sowie über die Tier- und Pflanzenwelt auf der Insel. -
Inselkirche Kloster
18565 Kloster
Die Anfang des 14. Jahrhunderts, von den Mönchen des Zisterzienserklosters, erbaute Kirche, wurde 1332 geweiht und galt seitdem als offizielles Gotteshaus der Insel Hiddensee.
Das Äußere und Innere der Kirche änderte ihr Aussehen einige Male; im Mauerwerk steckt jedoch noch die alte Bausubstanz.
In den letzten Jahren dient die Kirche nicht nur als Gotteshaus, sondern auch als Austragungsort für Konzerte, Lesungen und Vorträge. -
Der am 22. November 1888 in Betrieb genommene Leuchtturm auf dem 72 m hohen Moränenzug des "Dornbusch"
hat eine Höhe von 23 m. -
Das Karussell
18565 Vitte
In diesem kreisrunden Haus, das von dem berühmten Bauarchitekten Max Taut erbaut wurde, lebte in den goldenen Zwanzigern die bekannte Stummfilmdiva Asta Nielsen.
Sie bekam oft Besuch von namhaften Künstlern aus Berlin, u.a. von dem Schriftsteller Joachim Ringelnatz. Im Nachbarhaus verbrachte der Filmstar Henry Porten die Sommermonate. Da die Häuser heutzutage bewohnt sind, kann man die Gebäude nur von außen betrachten. -
Die Lietzenburg
18565 Kloster
Die Lietzenburg ist ein Backsteingebäude im Stil eines englischen Landhauses, das sich der Maler Oskar Kruse bauen ließ. Später gehörte es seiner Schwägerin Käthe Kruse.
Berühmtheiten, wie Thomas Mann und Gerhard Hauptmann, waren hier Gäste. Den Namen bekam das Gebäude, weil die Kruses in der Lietzenburger Straße in Berlin wohnten. -
Hiddenseer Goldschmuck
In den Jahren 1872-1874 wurden am Strand von Neuendorf der berühmte Hiddenseer Goldschmuck gefunden. Bis heute ist ungeklärt, ob er vom Meer an den Strand getragen wurde, oder ob der Ansturm der schweren See den Goldschmuck aus dem Dünensand herausgespült hat. Bei dem Goldschmuck handelt es sich eindeutig um einen Halsschmuck. Die 16 Teile, die ein Gesamtgewicht von 596g haben, bestehen aus einem geflochtenen Halsreif, einer Schalenspange, sechs großen und vier kleineren Hängestücken, sowie vier Zwischengliedern. Der Schmuck ist eines der schönsten und kostbarsten Zeugnisse wikingischer Goldschmiedekunst und auch der bisher größte wikingische Goldfund in Deutschland.
Die Nachbildung des Hiddenseer Goldschmucks ist im Heimatmuseum zu finden. Der Originalschatz befindet sich heute im Kulturhistorischen Museum in Stralsund. -
Leuchtturm Gellen
Der Leuchtturm
wurde 1905 erbaut und verfügt über eine Turmhöhe von 12,3 m.




